Spritpreise schießen in die Höhe: Kickl fordert sofortiges Eingreifen
Die steigenden Treibstoffpreise sorgen in Österreich für immer mehr politische Spannungen. FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl verlangt von der Bundesregierung rasche Maßnahmen, um Autofahrer, Pendler und Unternehmen zu entlasten.
Steuern im Fokus der Kritik
Aus Sicht der FPÖ könne nur ein sofortiges Aus für die CO₂-Steuer sowie eine deutliche Senkung der Mehrwert- und Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin die Preisexplosion bremsen.
Kickl verweist darauf, dass mehr als die Hälfte des Treibstoffpreises aus Steuern besteht und damit direkt in die Staatskasse fließt.
Sprit im Ausland deutlich billiger
Ein Blick in mehrere Nachbarländer zeigt laut FPÖ, dass Treibstoffe dort deutlich günstiger sind. Während der Liter Diesel in Österreich bereits Richtung zwei Euro gehe, koste er in Tschechien rund 1,52 Euro und in Slowenien etwa 1,46 Euro.
Auch beim Benzin liegen die Preise dort mit etwa 1,45 Euro pro Liter deutlich unter dem österreichischen Niveau.
Kritik an der Regierung
Kickl sieht deshalb einen großen Teil der Preisexplosion als hausgemacht durch hohe Steuern. Gleichzeitig kritisiert er, dass die Regierung derzeit vor allem Studien und Analysen zu den Treibstoffpreisen ankündige, statt rasch konkrete Maßnahmen zu setzen.
Teuerung trifft die ganze Wirtschaft
Steigende Spritpreise betreffen laut FPÖ nicht nur Autofahrer. Höhere Treibstoffkosten führen auch zu steigenden Transportkosten, die sich schließlich in den Preisen im Handel widerspiegeln.
Am Ende würden die Menschen gleich mehrfach zur Kasse gebeten – an der Zapfsäule, im Supermarkt und bei vielen weiteren Ausgaben im Alltag.