Gagen-Explosion beim ORF: Fast 100.000 Euro im Schnitt!

Während draußen gespart wird, klingeln beim ORF weiter die Kassen. Der neueste Bericht des Rechnungshofs zeigt: Der Staatsfunk bleibt ein echtes Paradies für Top-Gehälter – und das auf Kosten der Allgemeinheit.

Im aktuellen Bericht „Durchschnittlichen Einkommen und zusätzlichen Leistungen für Pensionen der öffentlichen Wirtschaft des Bundes 2023 und 2024“ legt der Rechnungshof die Zahlen offen. Alle zwei Jahre werden darin anonymisiert die Gehälter staatsnaher Betriebe durchleuchtet – diesmal mit brisanten Details zum ORF.

99.200 Euro – vom Sekretariat bis zum Ö3-Star

Besonders pikant: Das durchschnittliche Jahreseinkommen der 2.927 ORF-Mitarbeiter (Vollzeit-Äquivalente) liegt 2024 bei satten 99.200 Euro brutto. Macht 7.140 Euro im Monat – im Schnitt. Und das gilt quer durch den Laden: vom Büro bis zum Mikrofon, von Ö1 bis Ö3.

Zum Vergleich: In der restlichen Medienbranche lag das Durchschnittsgehalt 2023 bei rund 55.000 Euro. Der ORF zahlt damit um 89 Prozent mehr als der Branchenschnitt. Und als wäre das nicht genug, stiegen die ORF-Gagen von 2023 auf 2024 noch einmal um 7 Prozent.

Direktoren kassieren ab – Chef verdient mehr als der Kanzler

Ganz oben wird es richtig üppig. Die 14 ORF-Direktoren kommen laut Rechnungshof 2024 auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 251.300 Euro. Nicht eingerechnet in diesen Schnitt: ORF-General Roland Weißmann selbst. Der streicht 427.000 Euro brutto pro Jahr ein – und verdient damit mehr als der Kanzler, der auf 342.760 Euro kommt.

Auch frühere Stars langen ordentlich zu: Robert Kratky kassierte bis zu seinem Abschied 472.700 Euro brutto jährlich.

Einziger Dämpfer für Spitzengehälter

Ein kleiner Lichtblick bleibt: Für die Top-Verdiener hat Weißmann aktuell die Reißleine gezogen. Ihre Gehälter steigen heuer nicht weiter. Am Grundproblem ändert das wenig – der ORF bleibt eine Hochlohn-Zone mitten im Sparland Österreich.

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