Egal ob Kurz oder Kern – Kickl bleibt vorne!
„Babler muss weg“ – dieses Motto macht derzeit in der SPÖ die Runde. Laut Meinungsforscher Christoph Haselmayer sammelt sich hinter dem Kürzel „BMW“ immer mehr parteiinterner Widerstand. Auch in der ÖVP wächst die Nervosität: Nach dem Promi-Auflauf bei der Weihnachtsfeier des Alt-Kanzlers Sebastian Kurz steht Parteichef Christian Stocker weiter unter Druck. Beide Parteien taumeln von einem Umfrage-Debakel ins nächste.
Krone spielt Comeback-Szenarien durch
Genau deshalb stellte die Kronen Zeitung am Dreikönigstag eine brisante Sonntagsfrage. Die Idee: Was wäre, wenn die alten Platzhirsche zurückkehren? Sebastian Kurz wieder an die Spitze der ÖVP, Christian Kern erneut SPÖ-Chef? Beide dementieren solche Pläne zwar beharrlich – doch die Spekulationen verdichten sich.
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Planspiel mit klaren Gewinnern
Für das Planspiel beauftragte die Krone das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD). Das Ergebnis dürfte vor allem einen freuen: FPÖ-Chef Herbert Kickl. Denn auch mit Kurz und Kern an der Spitze bleibt er klar vorne.
Kickl bleibt uneinholbar
Zwar würde die FPÖ laut Umfrage zwei Prozentpunkte verlieren und statt 36 nur noch bei 34 Prozent landen – doch die Konkurrenz bleibt weit abgeschlagen. Kurz käme auf 22 Prozent (Stocker derzeit 20), Kern auf 24 Prozent (Babler derzeit 18). Kickls Dominanz bleibt damit ungebrochen.
Doppel-Comeback ohne Wirkung
Unterm Strich zeigt die Umfrage: Weder eine Kurz-ÖVP noch eine Kern-SPÖ könnten dem FPÖ-Chef gefährlich werden. Das viel diskutierte Doppel-Comeback bleibt politische Fantasie – und Herbert Kickl kann weiter ruhig schlafen.