Nach Ungarn-Wahl: Kickl dankt Orbán – und teilt gegen „Systemparteien“ aus

Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar in Ungarn meldet sich FPÖ-Chef Herbert Kickl mit klaren Worten zu Wort.

„Danke für jahrelangen Einsatz“

Kickl richtet seinen Dank an den scheidenden Premier Viktor Orbán. Dieser habe sich über viele Jahre hinweg für Grenzschutz, Frieden und gegen EU-Zentralismus eingesetzt.

„Machtwechsel gehört zur Demokratie“

Gleichzeitig betont der FPÖ-Chef: Ein politischer Wechsel sei völlig normal und Teil jeder funktionierenden Demokratie. Macht müsse sich verändern dürfen.

Seitenhieb auf Österreichs Politik

Scharfe Kritik übt Kickl an jenen, die Orbáns lange Amtszeit nun als Machtmissbrauch darstellen. Er verweist auf Österreich: Auch hier habe es über Jahrzehnte hinweg feste Machtstrukturen gegeben – Stichwort rot-schwarzer Proporz.

„Argument für eigene Abwahl“

Mit einer Spitze gegen politische Gegner schließt Kickl: Ausgerechnet jene Parteien, die sich jetzt über Orbáns Abgang freuen, würden damit selbst das beste Argument für ihre eigene Abwahl liefern.

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