• 30.09.26

„Bürokratie statt Medizin: Pensionist kollabiert!“

Neun Medikamente am Tag – und ohne sie kann sein Blutdruck auf lebensgefährliche Werte steigen. Doch dann läuft die Rezeptgebührenbefreiung aus. Was danach passiert, hätte für einen Wiener Pensionisten dramatisch enden können. Raimund Giuliani wandte sich nach eigenen Angaben rechtzeitig an die ÖGK-Zweigstelle am Wienerberg. Dort sei ihm versichert worden, dass seine Befreiung verlängert werde. Doch die Bearbeitung zog sich offenbar hin. Für Giuliani hatte das unmittelbare Folgen: Ohne Befreiung konnte er sich seine Medikamente nach eigener Aussage nicht leisten. Tagelang soll er ohne die notwendige Medizin geblieben sein. Schließlich kollabierte er. Wie kann es passieren, dass ein Mensch, der auf Medikamente angewiesen ist, zwischen Bürokratie, Anträgen und finanziellen Sorgen unter die Räder kommt? Und wie knapp war diese Situation tatsächlich? Darüber sprechen wir jetzt Klartext – mit dem Mann, der all das selbst erlebt hat: Raimund Giuliani.

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